So, bei dem Wetter trau ich mich endlich, diesen Post zu machen. Hier kommt der erste Ausblick auf die Herbst/Wintermode 2011/ 2012! Wie Ihr mittlerweile wißt, bin ich ja immer auf der Suche nach Punkten, Lunares, polka dots, ... Heißester Anwärter auf Mr. Polka Dots ist diesen Winter eindeutig Marc Jacobs. Eine wahre Punkte-Orgie!
Meine favourites: das plüschi Lunares-Pillbox-Hütchen mit passendem Täschchen und Kragen.
Aber guckt selbst:
Wer das nötige Kleingeld hat, darf auch gleich im Webshop loslegen. Ich darf leider weiterhin nur träumen und auf die Replicas von Zara & Co. warten. Das Topshop-Kleid ist doch für den Anfang schonmal nicht schlecht, oder?
Welcher ist Dein Lieblings-Flamenco-Palo?
Stellt mir jemand diese Frage, antworte ich: Ganz klar: Bulerías! Warum? Schaut Euch diese Fiesta por Bulerías an! Das ist für mich persönlich die Quintessenz von Flamenco:
cool, witzig, charmant, auf den Punkt und in gewisser Weise: einfach...
Das Video stammt aus dem Jahr 1972, was unschwer an der Mode zu erkennen ist ;-) Hier ist die Crème de la Crème des Flamenco vereint. Unter anderem seht Ihr:
El Lebrijano, El Fosforito, María Vargas, Chaquetón (†), Carmen Linares,
Merche Esmeralda, Carmen Mora (Mutter von Belén Maya), Paco Cepero,
Luis y Juan Carmona "Habichuela", ...
Heute allesamt Altmeister, damals natürlich noch junge Hupfer, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich liiiebe diese Aufnahme, vor allen Dingen die kleinen Tanzeinlagen der Sänger Lebrijano und Chaquetón (ganz am Ende). Göttlich!!!
Hier gibt's noch eine längere Version, mit Namenseinblendung, aber leider in schlechterer Qualität...
Wer preisgünstig ein Manton sucht, dem kann ich den Ebay-Händler Bennin (Shanghai Tailor) aus Hong Kong wärmstens ans Herz legen.
Großes Manton
Dreieeckstuch
Es gibt keine Farbkombination, die es nicht gibt. Angeboten werden sowohl große, quadratische Mantones, als auch Dreieckstücher (bestickt und unbestickt). Selbst Gargantillas in diversen Farben sind zu haben. Fächer sind auch im Angebot, allerdings kann ich da zur Qualität nichts sagen.
Das Porto beträgt 10 $, also ca. 7 € und Ihr müßt mit 3- 4 Wochen Lieferzeit rechnen, je nachdem, ob das Paket beim Zoll hängenbleibt.
Kalkuliert also auch immer noch 19 % Einfuhrsteuer ein.
Ich bin schon sehr oft bei Bennin fündig geworden und es lief immer alles reibungslos. Tip: Kaufen, wenn der Dollar-Kurs günstig steht!
Na dann viel Spaß beim Stöbern!
So gehört sich's. Authentischer geht es kaum. Die Flamencomunity München veranstaltet am 16. Juli 2011 eine richtige Peña Flamenca mit baile, cante & toque en vivo. Außerdem gibt es Musik mit DJ Estela, leckeres Essen vom Grill und Flamenco-Röcke von Anette Darda.
Wann: Samstag, 16. Juli 2011 ab 18 Uhr Wo: bei IMAGINARIUS EBRIUS, Tegernseer Landstraße 174 a in München
Als ich das Werbeplakat beim Vorbeifahren entdeckte, verfiel ich in einen kurzen Freudentaumel, doch machte sich aber auch sofort wieder Skepsis breit: Nee, das kann nicht sein! Es geht bestimmt um eine Filmreihe von Jean-Luc Godard oder so, aber nicht um Nouvelle Vague, die Kultband aus Frankreich.
Da habe ich die Augsburger Kulturmanager wohl doch unterschätzt.
Augsburg, City of peace, proudly presents: NOUVELLE VAGUElive!!!
Und was hat eine französische Bossa Nova-Easy Listening-Popband auf diesem Flamenco-Blog zu suchen? Ganz einfach! Hört mal rein in Mala Vida! Das Lied ist vom neuen Album Couleurs sur Paris und natürlich mal wieder eine Coverversion. Dieses Mal von Mano Negras bekanntem 80er-Kracher. Olivia Ruiz ist bei dem Song Gastsängerin und Olivia ist ja, wie bereits gepostet, ein Fille Manoush.
So schließt sich der Kreis ;-)
Los geht' s um 20 Uhr im Kulturstadion (auf dem Rathausplatz) Augsburg
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen (VVK: 24 €/ 18,50 €, AK 25 €)
Montse, seit wann tanzt Du Flamenco und wie bist Du zum
Flamenco gekommen?
Montse: Ich habe mit sechs Jahren mit Ballett angefangen und
tanze Flamenco, seit ich acht bin. Damals gab es so ein spanisches Fest in
München, bei dem viele Gruppen und Tänzer getanzt haben. Am Schluss eines
Auftritts wurden dann Freiwillige auf die Bühne gebeten und ich war natürlich
die erste auf der Bühne. Und von dem Tag an war für mich klar: Ich will
Flamenco tanzen.
Und hast Du mit acht Jahren dann auch schon angefangen,
Unterricht zu nehmen?
Montse: Ja, genau. Früher gab es in München ja wahnsinnig
viele Spanier. Es war fast wie eine Art Kolonie. Und damals gab es eben auch viele
Vereine, zum Beispiel Grupo Andaluz - dort
gab es Leute, die gesungen haben, die Gitarre gespielt haben und es gab auch
viele Unterrichtsgruppen für Erwachsene und eben Kinder – und dort habe ich
angefangen.
Interessanterweise gab es damals in München ja eine sehr
aktive Flamenco-Szene mit sehr vielen Auftritten und Live-Flamenco, aber es gab
nicht so viele Schulen bzw. Lehrer. Heute gibt es dagegen mehr Lehrer, dafür
ist die Szene aber viel ruhiger geworden. Woran glaubst Du, könnte das
liegen?
Montse: Ja, das stimmt. Damals gab es weniger Lehrer, dafür
aber viel mehr Vereine. Ich glaube, es lag vielleicht auch einfach daran, dass
Flamenco damals noch relativ „neu“ in München oder vielleicht auch noch mehr in
Mode war, es gab ein richtiges Flamenco-Fieber. Und dann kommt auch einfach
dazu, dass die ganzen Spanier, die damals in München gelebt haben, alle nach
Spanien zurückgegangen sind. Das heißt, es fehlt auch so ein bisschen die
„authentische“ Komponente, alles ist weniger spontan. Früher haben die Spanier
spontan in einer Pena angefangen, zu singen oder Gitarre zu spielen, das fehlt
heute einfach.
Oliver Farke (seines Zeichens anda-Herausgeber) überließ mir vor kurzem netterweise eine DVD-Neuerscheinung, sozusagen zur Sehprobe :-) Gestern kam ich endlich dazu, den Film "Flirting with Flamenco" (GB 2006) anzugucken. Mein Urteil? Vernichtend! Hanebüchene Story, die vor unfreiwilliger Komik nur so strotzt.
Der Vorspann läßt schon nichts Gutes erahnen: kaleidoskopartige Flamenco-Tanzsequenzen unterlegt mit einer Weichspülrumba à la James Last-Traumschiffmelodie. Doch jetzt wird es richtig gruselig, denn die abstruse Handlung beginnt:
Die gefrustete Callcenteragentin Sylvia (Holly Davidson) lernt bei einem spanischen Abend in einer Hotelbar den Flamenco-Gitarristen Pablo (Jake Canuso; Typ: Goran Višnjić für Arme... Ihr wißt schon: Goran, der leckere Liebhaber aus Madonnas The Power of Good-Bye-Video...) kennen. Pablo ist auch Tanzlehrer. Sylvia nimmt natürlich Flamenco-Unterricht bei ihm und soll ihn sogleich bei einem lokalen Flamenco-Wettbewerb tänzerisch begleiten ;-) Nach vielen unglaubwürdigen Irrungen und Wirrungen, bei denen unter anderem Sylvias gitarrespielender Bruder innerhalb von Tagen zu einem Paco de Lutschia (O-Ton!) mutiert, gipfelt der Klamauk in besagtem Wettbewerb.
Zum schwachen Drehbuch und der mittelmäßigen Schauspielkunst gesellt sich eine grausige Synchronisation. So erhält Sylvia an der Hotelbar den Cocktail "Sonnenuntergang". Gut, dass sie keine "Blutige Marie" bestellt hat... Und Pablo, letztendlich Fake-Spanier auf der Suche nach einer Frau für seine Aufenthaltsgenehmigung, kommt aus Slowakien (?!)...
Und was ist mit Flamenco? Die Unterrichtsszenen (Eschpüre Si de Leideschaft?) sind irgendwas, nur nicht Flamenco, genauso wie der Wettbewerbstanz... Und das ärgert mich am meisten. Wieso holt man sich für so einen Film keine Flamenco-Profis zur Beratung???
Zara widmet der Stilikone und bekanntesten Malerin Mexikos eine dreiteilige T-Shirt- Kollektion. Online sind die Motive bereits teilweise ausverkauft, im Laden habe ich sie aber noch gesehen.